Im Whirlpool die Sucht vergessen
Bei einer Entziehungskur oder zumindest während einer Therapie zur Entwöhnung von einem wie auch immer gearteten Suchtmittel kommt es vor allem auf die Beschäftigung abseits der Droge oder des Suchtmittels an. Eine Therapie setzt sich aus Sitzungen mit Gesprächen, in der Gruppe oder alleine mit einem Therapeuten, und oft auch medikamentöser Behandlung zusammen. Dann gibt es aber noch etliche Stunden am Tag, in der der Entzugspatient versuchen muss, seine Zeit mit anderen Dingen, als mit dem Gedanken an das, nach dem er süchtig war. Der Drogenabhängige mitten im Entzug hat viel zu bewältigen und im Leben in Ordnung zu bringen, aber auch ein Alkoholiker muss sich um eine Neuorientierung, weg vom Alkohol, bemühen. Dass die Freizeit, die früher vom suchthaften Computerspielen, vom Konsum Unmengen alkoholischer Getränke oder eben der Besorgung von Drogen gewidmet war, nun plötzlich wieder präsent ist, kann schnell zum Problem werden.
Zu viele freie Zeit während des Entzugs
Sich selbst etwas Gutes tun: Das sollte nicht zu kurz kommen, wenn der Körper die physischen Entzugserscheinungen bekämpft, die Psyche Abstand zur Droge oder zum Suchtmittel – dem Glücksspiel oder dem PC – sucht. Schmerzen im ganzen Körper gehen mit dem Entzug der Drogen einher. Diese müssen irgendwie gelindert werden, ohne gleich der nächsten Sucht zum Opfer zu fallen. Medikamente können bei Drogen und Alkohol als Abhängigkeit nur begrenzt verschrieben werden: Was süchtig macht, muss weggelassen werden, sonst folgt hier gleich der nächste Entzug. Alles, was dem Körper gut tut, darf nun geschehen. Ein Whirlpool von www.whirlpools24.com ist eine Möglichkeit, die schmerzenden und krampfenden Muskeln zu beruhigen. Diesen kann man sich vielleicht selbst gerade nicht kaufen, doch gibt es ja auch in den stationären Einrichtungen und in Physiotherapie Praxen entsprechende Geräte, die genutzt werden können. Eine Stunde am Tag, verbracht mit körperbewusstem Entspannen, ist die Gewährleistung dafür, immer mehr Abstand zur Sucht bekommen zu können.
Hobbys müssen während der schlimmen Zeit des Entzugs neu entdeckt werden. Die viele Zeit muss ausgefüllt werden. Während des Aufenthalts in einer psychosomatischen Klinik werden den Patienten entsprechende Angebote gemacht. Nicht belächeln sollten Außenstehende den Töpferkurs, die Handarbeitsstunde oder andere Unternehmungen, die eher ungewöhnlich wirken, die aber eine Anleitung dazu sein sollen, die Zeit in Zukunft wieder sinnvoll nutzen zu können. In den Kliniken gibt es auch Bibliotheken, in denen Lektüre für die langweiligen Stunden gefunden werden kann. Natürlich gibt es am Anfang die Option, begleitete Spaziergänge zu machen, soweit die körperliche Verfassung dies zulässt, sind auch Besuche im Schwimmbad oder bei anderen Aktivitäten erlaubt. Nach und nach wird der Patient in die Selbständigkeit entlassen, denn es macht keinen Sinn, bis zum Ende der Behandlung volle Kontrolle auszuüben und dann von heute auf morgen eine Selbstverantwortlichkeit abzuverlangen. Stück für Stück erlernt es der gewillte Süchtige, die Sucht aus den Augen zu verlieren und auf sich selbst und eine gezielte Zeitplanung zu achten. Vom Whirlpool bis zum Sprachstudium, vom Aquarellbild bis zur selbstgemachten Skulptur und natürlich einem gezielten Suchen nach einem neuen Job kommt alles nach und nach zurück oder neu ins Leben.
Suchtberatung dauerhaft in Anspruch nehmen
Jeder Süchtige sollte selbst Hilfe in Anspruch nehmen – das ist das Wunschdenken aller Beratungsstellen, Kliniken und Psychologen, die therapeutisch oder unterstützend tätig sind. Viele Organisationen sind hier aktiv: Von Stellen, bei denen man persönlich vorspricht über Seelsorgetelefone bis hin zu Internetseiten, auch speziell für Schüler oder auch Studenten. Ein Beispiel hierfür ist die Seite www.studentenberatung.at. Wäre der Informationsfluss überall so gut, und würden sich auch alle Süchtigen hierher wenden, gäbe es viel weniger Sorgen auf dem Weg zurück in ein normales Leben. Denn je eher bei einer Suchterkrankung eingegriffen wird, umso kürzer der Zeitraum der Entwöhnung. Wartet ein Suchtkranker, bis alles im Leben zerbrochen und verloren ist, ist die „Baustelle“ viel größer. Die Erkenntnis, überhaupt süchtig zu sein, müsste als Auslöser für den Therapiewunsch dienen, doch danach vergeht oft noch sehr viel Zeit, bis die Erkrankung als solche auch in kompetente Hände kommt. Die vertane Zeit muss aufgeholt werden und mancher gesundheitliche Schaden ist gar nicht mehr wieder gut zu machen.