Gebrauchtwagenbörse: Sucht nach Geschwindigkeit

Geschwindigkeit, zum Beispiel beim Autofahren, ist ein Suchtmittel. Bei einer Highspeed Tour durch die Stadt, nach Art der Filmreihe „Need for Speed“, wird im Körper eine Menge Adrenalin ausgestoßen, nach dem man süchtig werden kann. Diese Sucht nach dem Tempo, nach der maximalen Geschwindigkeit ist nun nicht unbedingt eine Sucht, wie sie bei Alkohol, Drogen oder Glücksspiel diagnostiziert würde. Dennoch kann das Suchtmittel „schnelles Auto“ zu Problemen im Leben führen.

Finanzielle Probleme durch den Geschwindigkeitsrausch

Die meisten Autofahrer sind schon einmal zu schnell gefahren und mehr oder weniger stolz darauf. Die Möglichkeit, mit seinem eigenen Auto einmal Gas zu geben, richtet sich ja immerhin auch nach dem Fahrzeug. Hat dies keine ausreichende Motorleistung unter der Haube, kann die Sucht nach Geschwindigkeit schon gar nicht richtig ausgelebt werden. Aber auch die PS sind nicht alleine für ein schnelles Fahren verantwortlich. Bis ein Gebrauchtwagen oder Neuwagen mit einem sportlichen Fahrwerk, einem Tuning Chip und vielleicht noch einigen anderen, die Motorleistung und Fahrstabilität verbessernden Attributen ausgestattet ist, bezahlt der Besitzer noch einige Teile und Werkstattrechnungen. Soll dann zusätzlich noch eine optische Verschönerung ausgereizt werden, ist schnell ein Jahreseinkommen in das Auto investiert. Da kann es in einer Familie mit zwei Kindern schon einmal zu finanziellen Engpässen kommen, wenn der Herr Papa alles übrige Geld statt in Kinderschuhe oder Ausflüge in sein Auto steckt. Schulden werden gemacht, nicht nur für die Aufbereitung vom Fahrzeug, sondern auch für Probefahrten, Reisen zu Tuningtreffs und andere autobezogene Dinge. Vielleicht möchte der Geschwindigkeitsjunkie auch einmal in einem echten Boliden einige Runden über einen namhaften Parcours drehen: Auch dafür blättert man schnell einmal etliche Euro auf den Tisch.

Der Führerschein in Gefahr

Nicht nur ein drogenabhängiger oder alkoholkranker Autofahrer kann durch seine Sucht seinen Führerschein aufs Spiel setzen. Das PS-starke Fahrzeug von www.autos-gebrauchtwagen.com ist nur der erste Schritt hin zu einer Menge Knöllchen, wenn ein Fahrer süchtig nach dem Rausch der Geschwindigkeit ist und sein vermeintliches Können auch auf Bundesstraßen oder im Feierabendverkehr ausleben möchte. Laserpistolen und Blitzgeräte beziehungsweise Starenkästen lauern überall und können schnell einige Punkte in Flensburg auf das persönliche Sünden-Konto bringen. Allerdings ist dann auch bald Schluss mit lustig, wenn es um die Führerschein geht. Als notorischer Geschwindigkeitssünder hat man bald keine Fahrerlaubnis mehr und muss, um Geschwindigkeit zu erleben, auf Achterbahnen und Hochgeschwindigkeitszüge ausweichen.

Kombination von Drogensucht und Geschwindigkeitsrausch

Die Diskussion auf www.suchtmittel.de lässt in etwa erahnen, wie gefährlich, nicht nur für die Fahrer, sondern auch für unschuldige und unbeteiligte Verkehrsteilnehmer die Kombination aus vielen PS und Drogen beziehungsweise Alkohol sein kann. Selbstüberschätzung, Verlust der Kontrolle über Fahrzeug und körpereigene Motorik und das berauschende Gefühl, stärker und schneller als alle anderen zu sein, kann lebensgefährlich sein. Nicht nur für den, der sich „auf Speed“ ans Steuer setzt, um durch die Welt zu rasen, sondern für in der Nähe von Straßen spielende Kinder, ahnungslose Spaziergänger, Motorradfahrer und verreisende Familien in ihren Autos. Das Auto in den Händen eines Menschen, der unter Drogen oder Alkohol steht, wird zur unbeherrschbaren und nicht einschätzbaren Waffe. Die Behörden sind nicht umsonst strikt darauf bedacht, bei Kontrollen auch auf den Verdacht der Drogeneinnahme zu forschen. Da bleibt es völlig egal, ob ein Fahrer durch einige Bier enthemmt ist, oder ob Marihuana oder LSD Wirkung das Gaspedal zum Anschlag bringen: Die Kombination einer Sucht mit dem Rausch der Geschwindigkeit ist nicht tolerierbar und muss mit aller Kraft verhindert werden. Das gilt auch für die Menschen, die gerade miterleben, wie ein angetrunkener oder unter Drogen stehender Fahrer in sein Auto steigt, um „eine Runde zu drehen“.

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