Das Dirndl täuscht nicht über ein Drogenproblem hinweg
Eine Person wird nach ihrem Äußeren beurteilt. Das bedeutet, dass jeder Gegenüber erst einmal auf die Kleidung, die Haare und die Haut achtet. Es fallen schöne Augen, aber auch Hautunreinheiten auf, ebenso, wie schmutzige Fingernägel oder besonders volle Lippen ein Hingucker im Negativen, wie im Positiven sein können. Nicht immer ergänzen sich diese Attribute bei den Menschen, denen jemand gegenübersitzt. Fahrige Bewegungen und hektisch umherirrende Blicke, zittrige Hände oder eine sehr gelbe Haut, zusammen mit einem ausgemergelten Körper sind ein Zeichen, dass es dem Menschen auf der anderen Seite vom Tisch vielleicht nicht so gut geht. Genauer betrachtet, könnten diese Anzeichen aber auch für eine akute Drogensucht, eine Medikamentenabhängigkeit oder Alkoholismus sprechen.
Auch jemand, der an Computersucht leidet, sieht oft krank aus, da er mehr Zeit vor dem Computer verbringt, als mit Essen, Körperpflege oder regelmäßiger gesunder Flüssigkeitsaufnahme. Auch, wenn sich ein von der Sucht gebeutelter und ausgemergelter Mensch in neue, teure Kleidung hüllt, wird man spätestens auf den zweiten Blick merken, dass irgendetwas nicht stimmt. Nur wenige Frauen können hinter Make-up und einem neuen Kleid verbergen, dass sie zittern, da sich Entzugserscheinungen bemerkbar machen. Ebenso wenig täuscht Schminke über einen schlechten Gesundheitszustand hinweg. Die weit verbreitete Alkoholsucht und Drogen- beziehungsweise Medikamentenabhängigkeit, die wie auf http://german.scientologyhandbook.org/sh7_1.htm beschrieben, seit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts immer weiter grassiert, ist zwar zum Teil gesellschaftlich stillschweigend toleriert. Dennoch achten die Menschen bei der Vergabe von Mietverhältnissen oder Arbeitsverträgen beziehungsweise geschäftlichen Abschlüssen auch auf das Äußere eines Menschen. Und hier ist eben nicht nur gute Kleidung ausschlaggebend.
Die Haut verändert sich bei vielen Süchten
Als Paradebeispiel dafür, wie sich eine Sucht auf den Körper auswirken kann, dient die Alkoholsucht. Wie schon erwähnt, kann gepflegte, aus Markenboutiquen erworbene Kleidung nicht über das oft aufgedunsene Gesicht alkoholabhängiger Menschen hinweg täuschen. Zudem haben süchtige Personen oft eine sehr großporige Haut, die noch dazu eindeutig verfärbt ist. Mit Make-up kann hier zwar der Eindruck bei Damen verbessert werden, doch wer sich die Mühe eines zweiten Blicks gibt, erkennt trotz des wunderschönen Dirndls von Trachtenshop.de die eindeutigen Zeichen von Sucht und/oder Entzug.
Kein Geld mehr für neue Kleidung und Körperpflege
Ist die Sucht dann wirklich weit fortgeschritten, verlieren die Süchtigen das Interesse an ihrer Person meist voll und ganz. Dann sind die Haare ungepflegt, Make-up und andere Körperpflege Produkte sind Mangelware. Der Grund dafür ist, dass alles Geld, das die Süchtigen in die Hände bekommen, für ihre Sucht ausgegeben wird. Und das reicht oft nicht, weswegen sogar beim Essen und Trinken gespart wird. Der Körper verliert an Gewicht, der Flüssigkeitsmangel macht sich bemerkbar und der Allgemeinzustand ist erschreckend. Klapprige Menschen, die sich kaum auf den Beinen halten können, leben in den Fesseln der Drogensucht und quälen sich von Tag zu Tag. Neue Kleidung wird nicht gekauft – jeder Cent wird für Drogen oder Alkohol verbraucht.
Oft häufen diese Menschen im Rahmen ihrer Liquidität noch eine Menge Schulden an, bevor die Vermieter, der Arbeitgeber und alle anderen sich abwenden und das Scheitern der schönen Hülle endlich für den unverzichtbaren Weg in die Entzugsklinik sorgt. Längst wurde hier alles zu Geld gemacht, sind die Schulden zu Bergen angewachsen und ist der stationäre Aufenthalt die Alternative zur Obdachlosigkeit. Bis sich der Körper wieder erholt, werden Monate vergehen, wobei manche Anzeichen auch nie wieder verschwinden. Bei manchen Suchten kann es sogar zu dauerhaften Hirnschädigungen kommen, aber damit müssen die Menschen dann ebenso leben, wie mit Leberschaden oder anderen Problemen.