Detektei findet vermisste Jugendliche in der Drogenszene

Viele Auffälligkeiten über einen längeren Zeitraum, eine Menge Krach zwischen Eltern und Kindern und dann die fast logische Konsequenz: Die Kinder packen eine Tasche und verlassen nach einem erneuten riesigen Streit das Elternhaus. Nachdem bei den Eltern der erste Zorn verraucht ist, machen sie sich Sorgen. Sie suchen nach den Kindern, zum Teil immer noch ahnungslos, was denn eigentlich das Hauptproblem ist. Sie denken an pubertäre Ausartungen, dabei liegt das Problem schon lange Zeit viel tiefer. Der Sohn oder die Tochter haben ihre Unzufriedenheit mit Drogen bekämpft. Einmal wollten sie ausprobieren, hip und cool sein, doch längst ist das nicht mehr alles. Sie sind schon gefangen im Strudel der Drogensucht. Die Meldungen aus der Schule – sofern sich der Spross nicht eindeutig beim Drogenkonsum erwischen hat lassen – betrafen doch immer nur Fehltage oder Leistungsabfall: Wie sollte man auch da auf Drogenprobleme schließen können, wo das doch immer nur in anderen Familien und im Fernsehen vorkommt? All diese Problematiken werden jedoch in der Situation, dass das eigene Kind unauffindbar ist, erst einmal hintenangestellt. Nun heißt es, erst die Vermisstenanzeige bei der Polizei aufzugeben und selbst zu suchen, beziehungsweise suchen zu lassen. Nicht immer ist es die heimische Stadt, in der die Jugendlichen abtauchen.

Wie kann die Detektei bei Drogenproblemen helfen?

Die Detektei hilft nicht bei den Drogenproblemen an sich. Die Erfahrung eines Ermittlungsbüros kann aber Erfolge bringen, wenn es um die Suche nach den vermissten Kindern geht. Niemand kennt die Winkel und Gassen einer Stadt so gut, wie Ermittler, die hier immer wieder ihrer Arbeit nachgehen. Die unterschiedlichsten Fälle, die auch im Detekteiblog www.detektei.biz in Auszügen aufgeführt sind, sorgen für gute Ortskenntnis. Fotos des vermissten Kindes und eine Beschreibung der fehlenden Kleidungsstücke können schnell zum Erfolg führen. Ist das Kind aufgefunden, endet aber die Arbeit der Detektei. Hier kommt es nun auf Sozialarbeiter, die Eltern und unter Umständen auch das Jugendamt an, für einen Weg aus dem Drogenmilieu zu sorgen.

Schule als aktiver Helfer bei Drogenproblemen Jugendlicher

Lehrer haben viel Kontakt zu ihren Schülern. Sie sind pädagogisch geschult und sollten hellhörig werden, wenn sich Kinder in ihrem Wesen, in ihren Leistungen oder anderweitig, zum Beispiel durch höhere Gewaltbereitschaft, plötzlich zum Negativen verändern. Die Eltern zu kontaktieren und frühzeitig einzugreifen, ist eine Möglichkeit. Dennoch steht der Hilfsbereitschaft oft die Weigerung der Jugendlichen gegenüber, diese Hilfen auch anzunehmen. Eskalation durch plötzliches „Einsperren“, völlige Kontrolle und andere Gegenmaßnahmen ist vorprogrammiert. Nicht selten kommt es auch zur „Flucht“ der jungen Drogenabhängigen, weil sie keine Möglichkeit mehr sehen, ihre Sucht zu befriedigen – so sehr sind sie schon im Milieu gefangen. Vorsichtiges Herantasten an die Problematik und ein langsamer Weg zu einer Lösung sind die bessere Methode, anstelle plötzlichen Drucks und Hausarrests, dem Entzug finanzieller Mittel und anderen „Strafmaßnahmen“. Damit erreichen die Eltern und Lehrer nur die höhere Bereitschaft zur Beschaffungskriminalität und das Ausreißen der Jugendlichen.

Wo liegt die Schuld an der Drogensucht?

Die Ursachen für Drogensucht bei Jugendlichen sind sehr verschieden. Schon Alkoholismus ist ein weit verbreitetes Problem, das oft nur aus Gaudi überhaupt zum Thema wird. Lustiges Feiern entartet zum regelmäßigen Komasaufen und schon ist der Weg zum Alkoholiker begonnen. Wird ein Genussmittel zur Droge, ist das Überschnappen von normalem Konsum zum Abusus oft ein schleichender Vorgang. Die Unterschiede zwischen Genussmittel und Drogen sind auf Wikipedia.org beschrieben.

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