Vom 22. bis 25. September 2010 findet an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Tübingen der Deutsche Suchtkongress statt. Nationale und internationale Experten aus dem In- und Ausland werden aktuelle Themen aus der Suchttherapie und Suchtforschung präsentieren.
Im Rahmen dieses großen Fachkongresses gibt es am 24.9.2010, 9 bis 12.30 Uhr erstmals einen Schüler- und Lehrerkongress. SchülerInnen sowie deren LehrerInnen sollen an diesem Tag Gelegenheit haben, mit den Experten über Ursachen, Verlauf und Therapie von Suchterkrankungen zu diskutieren.
Kernthemen sind Abhängigkeitsentwicklungen wie z. B. von Nikotin oder Alkohol und die sogenannten „Neuen Süchte“, wie beispielsweise die exzessive und abhängige Nutzung des Internets und von Computerspielen.
Kongress-Themen
- Exzessive und abhängige Internet- und Computerspielnutzung
- Beratung und Prävention bei PC- und Mediensucht im Kindes- und Jugendalter
- Nikotin und Alkohol
- Illegale Drogen, Cannabis und Partydrogen
Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist für Schüler und Lehrer kostenfrei. Eine Anmeldung über www.suchtkongress2010.de ist erforderlich. Über 160 SchülerInnen und LehrerInnen haben sich bereits zum Kongress angemeldet (Stand 30.8.2010).
Der Kongress wird federführend von der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Suchtpsychologie organisiert. Weiter wirken die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin sowie eine Vielzahl von Verbänden, Instituten und Fachgesellschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit.
Die Vorträge, Diskussionen und Workshops des Schüler- und Lehrerkongresses sind nicht öffentlich. Interessierte Medienvertreter, die an einer der Veranstaltungen teilnehmen möchten, bitten wir vorab um persönliche Rücksprache mit Herrn Prof. Dr. Anil Batra und um Beachtung der besonders geschützten Persönlichkeitsrechte von Kindern und Jugendlichen.
Ansprechpartner für nähere Informationen
Universitätsklinikum Tübingen
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Sektion Suchtmedizin und Suchtforschung
Prof. Dr. Anil Batra
Osianderstr. 24, 72076 Tübingen
Tel. 07071 / 29 8 53 84, email: sucht@med.uni-tuebingen.de
Deutscher Suchtkongress 2010, www.suchtkongress2010.de
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Quelle: http://www.idw-online.de/pages/de/news384446
den Ausnahmen vom Rauchverbot" zu beschneiden. So solle nicht mehr in Bäckereien und Einkaufszentren geraucht werden dürfen. Auch sagte sie, dass in Köln und in der Landeshauptstadt kaum kontrolliert und lax mit Verstößen gegen das Gesetz umgegangen werde.
«Drogenkonsum soll nicht mehr mit dem Strafrecht verfolgt werden», fordert François van der Linde, Präsident der Eidg. Kommission für Drogenfragen (EKDF). Heroinabhängige sollen demnach genauso wenig für ihre Sucht bestraft werden wie Alkoholiker oder Tablettensüchtige.